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Warum Humboldt Tours?


  • Professionelle Organisation
  • Lange Erfahrung
  • Alle Stadtführer haben akademischen Abschluss
  • Sehr enge regionale Bindung
  • We kennen die ganze Geschichte!

     

Berliner Mauer: Leben & Geschichte


Schon vor dem Ende des zweiten Weltkrieges kristallisierte sich Berlins besondere Stellung als Mittelpunkt eines aufkommenden Ost-West-Konflikts heraus. Die Berliner Mauer, errichtet durch das DDR-Regime am 13 August 1961, führte letztendlich zu der Teilung Berlins in einen demokratischen Westen und einen diktatorischen Osten.

Begleiten Sie uns auf eine spannende Tour und erfahren Sie mehr über die berühmte Berliner Mauer. Wir schildern Ihnen die Entwicklung vom Stacheldrahtzaun zum perfekt ausgeklügelten Doppelmauersystem samt "Todesstreifen". Wir versetzen Sie in die Zeiten des Kalten Krieges, und berichten Ihnen von dramatischen Fluchtversuchen, "Mauertoten" und Spionageaktionen. Wir bringen Sie zu den bedeutendsten Schauplätzen des Ost-West-Konflikts und zeigen Ihnen, was übrig gelassen wurde vom "real existierenden Sozialismus".

Ausgewählte Sehenswürdigkeiten Berlin: Berliner Mauer – Leben & Geschichte hinter dem Eisernen Vorhang

↓ Museum in der Bernauer Straße

Der Aussichtsturm des Mauer-Museums ist der beste Ort, um die Struktur des doppelten Mauersystems inkl. "Todesstreifen" zu überblicken. Wir berichten Ihnen von den halsbrecherischen Fluchtversuchen, von Todessprüngen und Fluchttunneln. Wir begleiten Sie zu einer Gedenkkapelle, an deren Stelle einst einen Kirche stand. Das Gebäude stand im Todesstreifen und wurde 1986 gesprengt.

↓ Karl-Marx-Allee

der zentrale Boulevard des kommunistischen Ost-Berlin, eine Imponier-Geste, deren architektonische Vorbilder vor allem in Moskau zu finden sind... Nach ersten Versuchen im Stil des Bauhaus wurde 1950 hier die 'Stalin-Gotik' eingeführt. Das Motto hieß 'Paläste für die Arbeiter'. Peinlich aus Sicht der Staatsführung - ausgerechnet hier, während des Baus, war der Hauptherd für den Volksaufstand am 17. Juni 1953. Bis 1962 stand Stalin auf der Allee als überlebensgroße Staue. Bei einem Kaffee zeigen wir Ihnen, was von Stalin noch übrig ist... .

↓ Stasi-Hauptquatier in der Normannenstraße

Die Kommandozentrale der "Staatssicherheit" ("StaSi") und der Chef des riesigen "Ministeriums für Staatssicherheit" ("MfS"), Erich Mielke, hatten hier ihren Sitz. Der Besucher wundert über die relativ spartanische Büroeinrichtung des StaSi-Chefs, eines absolut überzeugten Kommunisten. Beklommen steht man vor Geruchsproben, die den Angstschweiß der Verhöropfer enthalten, aufbewahrt in Einweckgläsern. Die Räumlichkeiten scheinen den Begriff der 'Banalität des Bösen' zu illustrieren.

↓ Marx-Engels-Forum

Marx sitzt, Engels steht, fast zu ebener Erde, und beide sind nur leicht überlebensgroß – die Ikonografie der Anlage stellt eine angenehme Ausnahme zur sonst zum gigantischen neigenden Formensprache sozialistischer Kunst dar. In verhaltenem Stolz blicken die beiden Propheten des Kommunismus in Richtung Westen: es war dies DER Hauptplatz der DDR und soll für fern und nah den Sieg eines vermeintlich humanen Sozialismus signalisieren.

↓ Bornholmer Brücke

Als Folge der Politik Michail Gorbatschows, der Erstarrung der vergreisten DDR-Regierung und einem großen Durcheinander innerhalb des politischen Apparates in Ost-Berlin standen am Abend des 9. Novembers 1989 mehrere tausend DDR-Bürger vor der Grenzübergangsstelle Bornholmer Str. . Ein überforderter Offizier hatte zu entscheiden und ließ den Schlagbaum öffnen. Wir gehen den Weg der protestierenden Bürger mit Ihnen nach und lassen diese unglaublichen Ereignisse noch einmal lebendig werden.

↓ Ernst Thälmann Denkmal

ein gewaltiges Monument von der Hand eines russischen Bildhauers vor der Kulisse "modernen" sozialistischen Wohnungsbaus, ein Schrein für den früheren Parteivorsitzenden, der die deutsche kommunistische Partei in den 20er Jahren auf strammen, stalinistischen Kurs gebracht hatte, und dann den Nazis zum Opfer fiel – DER Märtyrer des kommunistischen Deutschland, Namensgeber der "Thälmann-Jugend"; jeder kannte ihn, eine Kultfigur... Immerhin hatte man nach 1989 den Mut, das Thälmann-Denkmal stehen zu lassen. Der rote Sandstein-Lenin vom Platz der Vereinten Nationen ist verschwunden...

↓ Alexanderplatz

Nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, wurde er als einer der Hauptplätze der "Hauptstadt der DDR" modern wieder aufgebaut. "Das Haus des Lehrers" stand und steht hier immer noch, geschmückt mit einem Mosaik-Gürtel, der den Frohsinn des Lebens im Realsozialismus beschwört, ebenso das "Centrum-Warenhaus" und das frühere "Hotel Stadt Berlin", heute Forum Hotel. Der 'Alex' ist heute kein glamouröser Ort mehr wie damals, jedoch heute mehr als damals ein Ort des 'echten' Berlin. Zwischen Wurst – und Zeitungsverkäufern gehen teenies shoppen und an der Weltzeituhr warten die Verliebten...

↓ DDR Museum

Kombinieren Sie Ihre Stadtführung mit einem Besuch im DDR-Museum. Eine geführte Museumstour ermöglicht Ihnen einen sehr intensiven Einblick in den Alltag der DDR, in das Leben im realen Sozialismus. Man kann sich in einen "Trabi" setzen, einen Blick auf die DDR-Freikörper-Kultur werfen, und, vom Wohnzimmersofa aus, zusehen, wie das Regime versuchte, die West-Nachrichten(, die auch empfangen werden konnten), mit einer eigenen Fernsehsendung umzuinterpretieren... Besucher können Geschichte "von unten" neu erleben, ihr Wissen über verschiedenste Themen testen, und typische Klischees entlarven...

Website: DDR Museum ›

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